Freitag, 16. Januar 2015

Einen Löffel Schokolade, bitte!

Geschenke aus der Küche sind doch etwas ganz Feines. Zum Charme des Selbstgemachten gesellt sich bei diesen Geschenken auch noch der Genuss des Konsums... 

Heute zeigen wir euch einen Klassiker unter den Geschenken aus der Küche - den Schoko-Löffel! Wichtig ist bei diesem Geschenk, dass die Schokolade schön glänzt und hübsch dekoriert wird.



Im Grunde ist es wirklich super einfach. Ihr schmelzt handelsübliche (Zartbitter-) Schokolade über Wasserdampf oder im Wasserbad, gebt einen kleinen Schuss Sahne dazu und wenn ihr mögt, macht ihr noch etwas für den Geschmack ran (z.B. Instant-Espresso). 

Dann muss die Schokolade noch irgendwie kunstvoll auf den ausgewählten Löffel (viele nehmen hierfür auch Holzlöffel, aber die schmecken irgendwie halt auch immer etwas holzig - wie bei den Holzstäbchen zum  Kaffee-umrühren). Auf die noch halbflüssige Schokolade kommt die Dekoration z.B. geriebene weiße Schokolade, Nussstückchen, Chili, Kardamom oder was auch immer ihr benutzen möchtet.

Dann haben wir die Löffel für etwa 30 min in den Tiefkühler gelegt (Vorsicht, nicht aneinander liegen lassen!) und hinterher ist die Schokolade noch super schön glänzend.

Es macht sich auch gut, wenn ihr euren Lieben dazu z.B. eine kleine Gebrauchsanweisung oder Schildchen für die Geschmacksrichtungen bastelt.




Dienstag, 13. Januar 2015

Gemüsebrühe für den Vorrat

Soooo, wie versprochen zeigen wir euch dieses Mal, was ihr mit den Resten vom Suppengemüse anstellen könnt. Es kommt ja doch häufiger vor, dass man von dem riesigen Sellerie nicht alles verbrauchen kann und im Kühlschrank finden sich auch meistens noch zusätzliche Gemüsereste.



Diese Reste zusammen ergeben eine hervorragende Basis für Gemüsebrühe. Nehmt einfach 700 g Gemüse (z.B. Sellerie, Staudensellerie und Möhren) und gebt 100 g Salz dazu. Schiebt alles zusammen für ein paar Sekunden durch den Hochleistungsmixer und füllt es in Einmachgläser ab. Im Kühlschrank halten sich die Gläser gefühlt ewig (2-3 Monate schaffen die bei uns mindestens). Wir machen immer einen kleinen Vorrat daraus und mussten noch nie etwas davon wegschmeißen.

Diese selbstgemachte Brühebasis ist uns auch 10x lieber als alles, was man uns in den Supermärkten für diesen Zweck verkaufen möchte. Wir haben auch schon von Leuten gehört, die diese Brühebasis nun auch noch langsam im Ofen trocknen, um diese Granulatform zu bekommen, die man nicht im Kühlschrank lagern muss. Der Energieaufwand erscheint uns dafür allerdings zu hoch. Aber wenn ihr mögt, könnt ihr das natürlich auch gerne probieren. Dafür dann alles auf einem Backblech ausbreiten und dann bei 50-70°C im Ofen trocknen lassen und dabei regelmäßig wenden, damit alles gleichmäßig trocknet.


Donnerstag, 8. Januar 2015

Klassische Hühnersuppe... mit Muschelnudeln, jawohl!

Winterzeit ist auch Erkältungszeit - leider! Immer wenn es einen erwischt hat, gibt es ein Essen, das trotzdem wieder glücklich macht. Oma's Hühnersuppe, oder Mama's... oder die eigene. 

Im Grunde wäre der Hühnernudeltopf von Erasco fast perfekt, aber selbst gekocht ist eben 10x besser. Es dauert zwar etwas länger, selbst zu kochen als eine Dose aufzuwärmen, aber in einer größeren Menge gekocht, könnt ihr die Suppe dann Portionsweise wieder aufgewärmen - da rechnet sich der Zeitaufwand dann doch!


Was ihr braucht, ist leicht beschafft (bis auf das Bio-Huhn vielleicht), nach dem Schnippeln kocht sich die Suppe auch von selbst. Vielleicht könnt ihr für das Schnippeln (wenn ihr selbst der Kranke im Haushalt seid) ja einen liebenden Angehörigen aktivieren...

Klassische Hühnersuppe... mit Muschelnudeln, jawohl!

Zutaten (ein wirklich großer Topf):

  • 1/2 Staudensellerie
  • 1/3 von einer großen Sellerie Knolle
  • 800 g Möhren
  • 400 g Bio-Hühnerbrust
  • 1 Bund Liebstöckel 
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Gemüsezwiebel
  • 1 Lorbeerblatt
  • Muschelnudeln so viel ihr wollt
  • Salz
  • Pfeffer


Zubereitung:
  1. Sellerie und Möhren in Scheiben bzw. Würfel schneiden. Die Zwiebel horizontal halbieren.
  2. Die Selleriewürfel und -scheiben mit den Möhren, der halbierten Zwiebel und der Hühnerbrust (kann auch gefroren sein) in einen großen Topf geben und großzügig mit Wasser bedecken und aufkochen.
  3. Den Liebstöckel und die Petersilie hacken und gemeinsam mit dem Lorbeerblatt zugeben.
  4. Die Suppe nach dem Aufkochen noch 90 min weiter auf kleiner Stufe köcheln lassen und hin und wieder rühren.
  5. Nach 90 min die Hühnerbrust herausnehmen und zerteilen.
  6. Die Zwiebelhälften entfernen.
  7. Die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nun die Muschelnudeln hinzufügen und das geschnittene Hühnerfleisch wieder zugeben.
  8. Die Muschelnudeln nun nach Packungsangabe in der Suppe garen.
  9. Jetzt ist eure Suppe servierfertig.

Und was ihr mit den Gemüseresten sinnvolles machen könnt, zeigen wir euch beim nächsten Mal!