Mittwoch, 5. November 2014

Die 3 Küchenregeln

Heute erzählen wir euch ein bisschen darüber, wie es bei uns in der Küche so zu geht.
Wir sind natürlich weder ausgebildete Köche noch Vollzeit-Foodblogger, sondern ganztägig arbeitende Normalos. Daher haben wir normale Küchen und kochen eben vorwiegend am Abend.

Vielen von euch wird es da sicher ähnlich gehen.

Trotzdem können wir auf einige Regeln in unseren Küchen nur schwerlich verzichten.

1. Bekömmliches Essen kommt aus einer sauberen Küche

Auch wenn in unseren Küchen noch Andere ihr Unwesen treiben, liegt es doch meist an uns, die Küche zu reinigen bevor wir mit dem Kochen anfangen. Natürlich wäre es ein Traum, wenn die Küche immer sauber und aufgeräumt wäre (wenn wir schon dabei sind, kann auch gerne der Vorratsschrank und der Kühlschrank gerne immer prall gefüllt sein), aber die Realität sieht doch viel zu oft anders aus.
Es steht eben hier mal ein Teller vom Frühstück und dort noch eine Kaffeetasse, die Krümel vom Brotschmieren verteilen sich über die Arbeitsfläche und der Herd zeigt auch noch Spuren vom letzten Gebrauch.
Da hilft meckern leider nicht viel. Wenn gekocht werden soll, muss bei uns erstmal geputzt werden, denn in einer sauberen Küche lässt es sich viel besser Kochen und das Essen wird auch gleich viel appetitlicher!

2. Entspanntes Kochen verlangt ein Mindestmaß an Planung

Vorbereitung ist wichtig. Mis-en-place sagt der Profi dazu. Das Putzen war dafür schon die halbe Miete, denn jetzt sollte zumindest erstmal Platz sein. 

Zunächst solltet ihr das geplante Rezept einmal komplett lesen. Dann die Zutaten aus den Schränken kramen und einen Überblick verschaffen "Ist alles da, was ihr braucht?", und gegebenenfalls prüfen, ob es noch haltbar ist. Wenn nicht, überlegt euch "Womit lässt sich das fehlende ersetzen?". 

Dann geht es an die Vorbereitung der Zutaten. Gemüse waschen, putzen und schneiden und in Schüsseln beiseite stellen und was sonst noch so vorbereitet werden kann. 

Eventuell entscheidet ihr euch auch, die Dinge in einer anderen Reihenfolge umzusetzen als angegeben. Gerade wenn man ein Rezept zum ersten Mal macht, weiß man häufig nicht, wie lange die einzelnen Schritte brauchen und wo vielleicht noch Luft ist, um den Tisch zu decken. Es erleichtert die Arbeit am Herd total, wenn man nicht parallel noch 3 andere Dinge im Auge behalten bzw. machen muss.

3. Leckeres Essen erlaubt spontane Ideen und Kreativität

Auch wenn uns ein Rezept total gut gefällt, ändern wir trotzdem immer noch etwas daran. Es passiert einfach. Rezepte sind kleine Regeln und Regeln wollen gebrochen werden, oder?
Gewürze tauschen, Zutaten hinzufügen oder weglassen. Manchmal bleibt am Ende vom Ursprungsrezept nur noch ein Hauch (das Gerüst sozusagen). Na und?

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