Mittwoch, 29. Oktober 2014

(Anti-Frust) Mohn-Muffins


Ein Start in den Urlaub mit kaputter Küchenmaschine kann ganz schön frustrierend sein. Deshalb mussten Anti-Frust-Leckereien her.

Da gibt es jetzt natürlich viele Möglichkeiten. Dem einen hilft Schokolade darüber hinweg, der nächste möchte lieber ein Chai-Gewürz-Gebäck, Zimtschnecken wären auch eine Option...

Heute gibt es aber Mohn-Muffins! Es handelt sich um besonders belesene Mohn-Muffins, denn sie stehen vor Goethes gesammelten Werken. 



(Anti-Frust) Mohn-Muffins

Zutaten (für 12 Stück):

  • 200 g Mohn
  • 150 g Mehl (Dinkel)
  • 100 ml Milch
  • 125 ml Öl
  • 2 (Bio) Eier
  • 150 g Zucker
  • 1 EL Ahornsirup
  • 4 EL feine Haferflocken
  • 1 Pk Backpulver
Zubereitung:
  1. Den Ofen auf 180°C vorheizen.
  2. In einer Rührschüssel die beiden Eier mit dem Zucker gut verrühren.
  3. Anschließend das Mehl, Öl, Milch und Backpulver hinzufügen und ebenfalls schön glatt einrühren
  4. Wenn möglich den Mohn etwas mahlen (geht mit Küchenmaschine - ohne eher nicht)
  5. Die Haferflocken, Mohn und den Ahornsirup dazugeben und gleichmäßig in den Teig hineinrühren.
  6. Das Muffinblech mit 12 Förmchen bestücken und den Teig gleichmäßig auf die 12 Förmchen verteilen.
  7. Dann 20 min in den Ofen und gut aufpassen, dass euch die Muffins nicht zu dunkel werden.





Montag, 27. Oktober 2014

Gedämpftes Sesam-Gemüse mit Dip

Dieses Abendessen machte etwas mehr Arbeit als sonst, weil der Thermomix kurzfristig den Geist aufgegeben hat. Die Dipzutaten für dieses Gericht waren gerade im Mixtopf gelandet als der Küchenhelfer meldete, dass er heute leider kein Foto für mich hat.

Also wurde erstmal Frust geschoben und dann den Dip aus dem Mixtopf gekratzt und per Hand glatt gerührt. Funktioniert auch und geschmeckt hat es natürlich noch viel besser.

Da der alte Dampfgartopf schon lange einen neuen Besitzer hat, musste eine Idee her. Also den Thermomix Varoma-Aufsatz auf einen mit Wasser gefüllten Topf gesetzt - ging auch als Dampfgarer.

Kurz und gut, das Rezept lässt sich also garantiert auch ohne Wunder-Küchenmaschine zubereiten!



 Gedämpftes Sesam-Gemüse mit Dip

Zutaten (pro Person):

Für den Dip
  • 100 g (Soja) Joghurt
  • 1 gehäufter TL Sesammus
  • 1 gehäufter TL Cashewmus
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chili (gemahlen)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1-2 EL Hefeflocken
Für das Gemüse
  • 1 kleiner Brokkoli
  • einige braune Champignons
  • 100 g Kidneybohnen (gegart)

Zubereitung:
  1. Alle Zutaten für den Dip glatt verrühren (dauert ein bisschen wegen des Mus) und dann beiseite stellen - so kann das Chili etwas durchziehen und gibt etwas Schärfe ab.
  2. Brokkoli in mundgerechte Röschen schneiden und mit Champignons in den Dampfgarer geben und ca. 15 min garen.
  3. Die Kidneybohnen waschen und in einem Topf kurz aufwärmen. 
  4. Bohnen mit Brokkoli und Champignons anrichten und den Dip darauf verteilen.
  5. Eine Mischung aus Salz und Sesam (beides geröstet und zusammen gemahlen) darüber streuen.
Die Mischung aus Salz und Sesam (auf den Fotos noch im Mörser) kommt aus dem Buch von Alicia Silverstone - sie sagt, das geht gut auch zu gekochtem Reis. Hier schmeckt es auf jeden Fall sehr lecker!



Dafür nehmt ihr 1 TL Meersalz und röstet es in einer Pfanne (klingt komisch, funktioniert aber), dann gebt ihr es in den Mörser und in die Pfanne kommen 6 EL Sesam, die ihr vorsichtig röstet, damit sie Farbe bekommen und sich zerdrücken lassen. Achtung, das kann abgehen wie Popcorn, also macht die Pfanne nicht zu heiß! Anschließend gemeinsam mit dem Salz im Mörser zerstoßen. Diese Mischung gebt ihr am besten in ein Glas mit Schraubverschluss zum Aufbewahren.


Samstag, 25. Oktober 2014

Herbstlicher Ofenkürbis

Gibt es etwas herbstlicheres als Kürbis mit Pilzen?

Angeregt durch das tolle Ofengemüse Rezept auf minzgrün, gab es bei uns eine herbstliche Kürbis-Pilz-Variante davon. Dazu gab es den herrlichen Erdnuss-Dip, den Aileen schon auf ihrem Blog dazu gemacht hat. Lediglich die Erdnussbutter haben wir durch den Erdnuss-Crunch-Aufstrich (war super, weil der noch ganze Nuss-Stücke enthält) ersetzt und die süße Sojasauce haben wir weggelassen, weil halt gerade keine da war. Werft einen Blick auf ihren Blog, der Dip war perfekt!

Das Rezept lässt sich total schön vorbereiten. Bei uns gab es das Essen am Abend und das Gemüse und den Dip haben wir bereits am Vormittag fertiggestellt. So muss das Ganze dann nur noch für eine halbe Stunde in den Ofen und fertig!

Die Reste (ohne Dip) lassen sich wunderbar am nächsten Tag mit Nudeln anbraten.




Herbstlicher Ofenkürbis 

Zutaten (ausreichend für ca. 3 Personen):
  • 1 Hokkaido-Kürbis
  • 2 Stangen Lauch
  • 6 große braune Champignons
  • 50 g grob gemahlene Mandeln
  • 6 EL Kokosfett
  • Salz 
  • Pfeffer
Zubereitung:
  1. Kürbis waschen, teilen und entkernen. Anschließend in etwa gleichmäßige Würfel schneiden.
  2. Champignons begutachten (das hat bei unseren schon gereicht, vielleicht müssen eure noch etwas geputzt werden) und halbieren.
  3. Lauch a la Frank Rosin der Länge nach aufschneiden (dabei den Strunk am unteren Ende zusammen lassen und das grüne am oberen Ende ggf. entfernen) und unter fließendem Wasser ordentlich ausspülen und am Spülbecken kurz ausklopfen, damit nicht zu viel Wasser im Lauch bleibt. Anschließend Lauch in 1 cm dicke Scheiben schneiden und den Strunk entfernen.
  4. Kokosfett schmelzen lassen (dafür reicht eine Temperatur von ca. 30°C bereits aus) und die eine Hälfte auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und verstreichen
  5. Das Gemüse darauf verteilen (bei uns z.B. als Kürbis-Sonne)
  6. Die grob gemahlenen Mandeln zu der zweiten Hälfte Kokosfett geben und ein wenig verrühren. Die Mischung über dem Gemüse verteilen. Etwas salzen und pfeffern.
  7. Dann das Blech bei ca. 180°C Umluft in einen vorgeheizten Backofen geben und ca. 30 min garen.

Bon Appetit!

Dienstag, 21. Oktober 2014

[Trick or Treat] Halloween steht vor der Tür



Halloween ist die beste Zeit des Jahres. Leider ist es nach dem einen magischen Abend auch schon vorbei. Halloween sollte viel mehr wie Weihnachten sein - vier Wochen Vorfreude und drei Tage ausgelassenes Feiern. Ja, das wäre ein Traum! 

Vier Wochen lang wird Dekoration gebastelt - ihr wisst schon... Kürbisse schnitzen, Lampionblumen ernten, Herbstlaub sammeln, putzen und dann künstliche Spinnweben im ganzen Haus anbringen und danach gehts erst richtig los... Tische dekorieren, eine gruselige Playlist anlegen, das Buffett planen und dekorieren - oh, und Kostüme nicht zu vergessen!

Für das perfekte Halloween-Gefühl braucht es auch gruseliges Essen. Punsch-Variationen in Blutfarbe mit Einlage und Puddings mit Augen oder Hirn-Spaghetti...

Oder aber ihr backt in diesem Jahr hübsche lebensgroße Finger mit Mandelnägeln... Wer mag, kann sie auch an einem Ende in rote Glasur dippen. Die Nachbarskinder waren aber im letzten Jahr auch ohne Glasur recht zurückhaltend. Ein Mädchen hat sich gleich hinter Mamas Beinen versteckt...


Spooky fingers

Zutaten:
  • 150 g Mehl
  • 100 g kalte Butter
  • 60 g Zucker
  • 1 Pk Vanillezucker
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • Blanchierte gehobelte Mandeln
Zubereitung:
  1. Alle Teigzutaten gut verkneten (also alles außer den Mandeln).
  2. Da der Teig jetzt sehr klebrig ist, muss er ordentlich gekühlt werden. Daher formen wir aus dem Teig eine Kugel verpacken sie in Frischhaltefolie und legen sie für 1-2 Stunden in den Kühlschrank.
  3. Anschließend werden aus der Kugel die Finger geformt. Orientiert euch bei der Dicke in etwa an eurem kleinen Finger, die Länge sollte etwa drei Fingergliedern entsprechen. Die Finger nach dem Formen an den Gelenken mit einem scharfen Messer je 3 mal einschneiden und als Fingernagel eine Mandelscheibe eindrücken. Optimal sind die gelungen, bei denen wir den Nagel am Nagelbett etwas in den Teigfinger eingedrückt haben.
  4. Anschließend die Finger am besten noch einmal kühlen, damit sie im Ofen nicht zerlaufen. Den Ofen währenddessen gut vorheizen.
  5. Finger bei 180°C im Backofen auf Backpapier für ca. 15 min backen.
  6. Falls die Finger ungleichmäßig dick sind, müsst ihr gut aufpassen, dass euch kein Finger verbrennt. Ihr seht auf dem Bild ja auch die unterschiedlichesten "Hauttöne".
Wenn ihr auf Wasserleichen-Charme steht, könnt ihr die Finger mit grüner Lebensmittelfarbe verkneten - das sieht echt ... naja, eben gruselig aus.

Da dieser Post ganz wunderbar zu einem tollen Halloween-Event von fabulousfood.de passt, reichen wir diesen Beitrag dort mal ein und werden ein Teil von "Trick or Treat"



Vielleicht habt ihr ja auch Lust daran teilzunehmen. Bis zum 25.10.14 habt ihr noch Zeit, euren Beitrag zu posten. Alles weitere zu den Regeln findet ihr bei fabulous food.

Bis dahin genießt die Vorfreude auf das Fest mit den gruseligen Gestalten und besorgt Süßkram für die Kleinen aus der Nachbarschaft!

Sonntag, 19. Oktober 2014

Müslizeit + [Liebster Award]

Gibt es bei euch öfter mal Müsli (zum Frühstück)? 
Wir nehmen häufig Müsli mit ins Büro, weil das eine bequeme Art ist, selbst zu bestimmen, was es zu Essen gibt. Das Müsli gibt es bei uns dann mit selbst gemachter Mandel-Bananen-Milch, die ist morgens fix im Thermomix gezaubert, oder mit einem (Soja-)Joghurt.

Eine schöne Müslimischung lässt sich wunderbar selbst herstellen, wenn man ein paar Zutaten im Vorrat hat. So könnt ihr diese ganzen Zuckerzusätze vermeiden, die man immer im Fertigmüsli findet. Die Mischung könnt ihr auch problemlos für eine Woche vorbereiten, wenn ihr euch die Arbeit nicht täglich machen möchtet.



Paranuss-Kakao-Müsli

Zutaten:
  • Paranüsse
  • Kakaopulver (ungesüßt)
  • gepufftes Amaranth
  • 3-Flockenmischung aus Reis, Hirse und Buchweizen (wer keine Unverträglichkeiten hat, kann natürlich auch eine normale Mehrkorn-Flockenmischung benutzen)
  • getrocknete Früchte; wir haben Physalis und Cranberries genommen - schön sauer ;-) 
  • eventuell getrocknete Datteln oder Feigen für die Süße
Zubereitung:
  1. Nüsse etwas zerkleinern.
  2. Dann alle Zutaten in beliebigem Verhältnis (z.B. 2 EL Nüsse, 2 EL Trockenfrüchte, 3 EL Amaranth, 5 EL Flockenmischung, 2 TL Kakao) mischen.
  3. Gut verschlossen aufbewahren.
Tipp: Vor dem Verzehr etwas Sirup beigeben, wenn ihr saure Früchte gewählt habt. Bei süßen Früchten wie Datteln oder getrockneten Feigen braucht ihr keinen Sirup mehr.


Apfel-Hafer-Müsli

Zutaten:
  • Apfelchips
  • Weinbeeren
  • Datteln
  • Haferflocken
  • gepufftes Amaranth
  • Cashewnüsse (Cashewbruch ist meist günstiger und super hierfür geeignet)
  • Zimt
Zubereitung:
  1. Nüsse etwas zerkleinern oder gleich Cashewbruch nehmen
  2. Apfelchips zerbrechen und hinzufügen
  3. Datteln entkernen und in kleine Stücke schneiden
  4. Dann restliche Zutaten in beliebigem Verhältnis (z.B. 2 EL Nüsse, 3 EL Apfelchips, 2 EL Weinbeeren, 2 EL Amaranth, 7 EL Haferflocken, 1 TL Zimt) hinzugeben und gut vermischen.
  5. Gut verschlossen aufbewahren.
Demnächst zeigen wir euch noch ein paar andere Mischungen, damit euch nicht langweilig wird! Müsli mit Schokostückchen, Knuspermüsli, Müsli mit Bananenchips...
Ihr könnt gerne auch ein paar Anregungen für uns da lassen, wenn ihr Ideen habt!


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1.000 Dank an Anni von Anni mixt für die Nominierung für den [Liebster Award]. 
Hui, das ging ja fix. Wir sind kaum 3 Monate online, da dürfen wir schon beim Liebster Award mitmachen. Wir fühlen uns geehrt! Natürlich beantworten wir auch beide die 11 Fragen, die zu diesem Award gehören, denn wir mögen Interviews ;-) 


1. Welches Gericht lässt bei dir Kindheitserinnerungen wach werden?
Anita: Bei uns gab es einige traditionelle Gerichte aus der schwäbischen Küche, davon sind mir zwei besonders in Erinnnerung geblieben und rufen dieses Gefühl der Geborgenheit hervor - "Sauerkraut und Knus" und "Strudeln". Beides sind sehr herzhafte, winterliche Gerichte. Wir planen beide in Zukunft hier vorzustellen.
Janine: Da denke ich an das Essen bei meinen Großeltern. Meine Oma hat ihre Erbsen und Möhren (aus der Dose übrigens) immer mit etwas Zucker abgeschmeckt und das Wasser als Soße angedickt. Klingt jetzt vielleicht nicht so lecker, aber dabei denke ich immer an meine Kindheit. Und dann gibt es da noch diese Geschichte mit dem Kartoffelbrei ... *Blub*

2. Wie entstand die Idee zu deinem Blog?

Janine: Das wüsste ich auch gern. Ich bin hier nur der ausführende Sklave ;-) Ich gebe hiermit die Frage und den Staffelstab weiter an den Läufer Nr.2.
Anita: Wir lassen uns gerne beim Kochen inspririeren und probieren viele neue Rezepte aus. Wir lesen gerne Kochbücher, insbesondere diese liebevoll gestalteten Blogger-Kochbücher mit Charme und natürlich finden wir viele Ideen im Internet. So Saßen wir eines Abends zusammen und haben über Gerichte und Zutaten diskutiert und dabei festgestellt dass wir auch recht einfallsreich sind. Das Kochen und das Thema Ernährung sind bei uns zu einem Hobby geworden. Dazu kommt, dass Janine gerne fotografiert und auch schreibt. Wir kochen beide mit Liebe und für mich darf es bei der Zubereitung ruhig ein bisschen einfacher zugehen. Janine mag es gern etwas aufwändiger. 
Ja, und da kam die Idee auf, unsere Hobbies miteinander zu verbinden und diesen Blog einzurichten.

3. Woher holst du dir die Inspirationen für deinen Blog?

Anita: Inspirationen sind einfach überall, man muss sie nur zulassen: Im Garten, auf dem Wochenmarkt, in der Natur, im Biomarkt, im Vorratsschrank... Manchmal sogar in der Kantine, obwohl das essen dort häufig so schlecht ist, dass wir meist unser eigenes Essen mitbringen. Im Gespräch mit Kollegen über die Qualität des Essens entstehen manchmal auch tolle Ideen.
Janine: Ich kaufe ständig neue Kochbücher, tausche mich mit Freundinnen aus und lese andere Foodblogs und Zeitschriften. Da kommt man zwangsläufig auf Ideen. Neulich saß ich bei meiner Freundin N. auf der Couch und da war DIE Idee für einen Kuchen. Hoffentlich kann ich den bald mal backen, damit ihr erfahrt was genau DIE Idee denn ist. Es hat auf jeden Fall mit Kokos zu tun. Yummie...

4. Welches ist dein Lieblingskoch- oder backbuch?

Anita: Es gibt wirklich viele gute Bücher: Attila Hildmann hat mich mitgenommen auf die Abenteuerreise "Vegane Ernährung", das war sozusagen die Keimzelle. Danach kamen viele andere wie "Vegan vom Feinsten" von Martin Kintrup und Nicole Just, "Vegane Glücksküche" von Daniela Friedl und Miriam Emme. In meinem Biomarkt habe ich dann "Wilde grüne Smoothies" von Gabriele Brätuigam entdeckt und damit begann eine neue Erfahrung mit Wildkräutern. Es gibt so viel zu entdecken!
Janine: Am liebsten verschenke ich zur Zeit "Yotam Ottolenghi - Genussvoll vegetarisch" weil es so herrlich undogmatisch ist und ich diese feinsinnige Aufteilung des Buches nach Gemüsesorten liebe. Ich freue mich schon auf das neue Buch von ihm, das kommt ja jetzt die Tage.

5. Deine liebste Backzutat?

Anita: Ich backe nicht so gerne - esse aber gern, was Janine so backt.
Janine: Backen? Ja, also Backen... Ich hätte bei Kochen sofort "Mandelmus" gesagt und dann noch mal überlegt, ob es sonst noch was gibt... ach ja "Cashewnüsse".
Beim Backen fällt mir das eher schwer zu beantworten, aber vermutlich ist es im Moment "Zimt". Das wird aber saisonal sehr unterschiedlich sein.

6. Welcher war dein erfolgreichster Blogeintrag?

Beide: Das war der Post zum Lets cook together. Wir sind ja noch sehr frisch dabei, deshalb haben wir noch nicht soooo viele Posts zu Auswahl und Erfolg ist relativ.

7. Dein Lieblingsgericht?

Anita: Sellerie-Kartoffelpüree mit buntem Gemüse und einer leckeren Sauce.
Janine: Ein gutes, mittelscharfes Curry mit frischem Gemüse.

8. Was machst du, wenn du nicht bloggst?

Anita: Hunde, Garten und lesen.
Janine: Arbeiten, Pendeln, Hund und Mann füllen meine Zeit häufig komplett aus. Im Moment bringe ich mein Sportprogramm mit dem Hund unter einen Hut und meine Hündin geht mit mir joggen. 

9. Genussmensch oder Kalorienzähler?

Anita: Genussmensch und kämpfe daher auch gelegentlich ein bisschen mit dem Gewicht.
Janine: Eher Genussmensch, denn das bloße Zählen von Kalorien hat ja noch niemanden schlank gemacht. Genauso wenig wie Geldzählen reich macht, ne?

10. Mit welchem TV-Koch würdest du gerne kochen/backen?

Janine: Anfang des Jahres habe ich mit einem 2*-Koch kochen dürfen und das war der absolute Hammer. Ein Erlebnis, das ich nicht so schnell vergesse, und das mich auf den Geschmack gebracht hat. Ich würde also gerne mal mit dem einen oder anderen Profikoch den Löffel schwingen. TV-Koch muss der aber nicht unbedingt sein. Ich würde bespielsweise gerne mal bei einem echten Sushimeister lernen. Einen TV-Koch würde ich gerne mal kennenlernen und mit ihm kochen - Frank Rosin. Ich glaube, das wäre cool. Und mit Jamie würde ich auch gerne mal kochen. Wer nicht?!
Anita: Auch bei mir muss es nicht unbedingt ein TV-Koch sein. Ich würde gerne einmal mit Sven Elverfeld oder Nicole Just kochen.

11. Hat der Name deines Blogs eine besondere Bedeutung?

Beide: Lila Feenstaub ist die geheime Zutat, die in jedes Essen gehört. Lila Feenstaub ist Liebe. Wir haben versucht Lila Feenstaub in Gläsern abzufüllen, aber es war nicht konservierbar. 


Die Regeln
1. Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat, und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
3. Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award, die bisher weniger als 1.000 Facebook-Follower haben.
4. Stelle eine Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
5. Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.
6. Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

Unsere Nominierungen treffen:

Wir freuen uns darauf, von euch zu lesen!

Eure Fragen sind:

1. Wie würdest du dich in 3 Worten beschreiben?
2. Was motiviert dich zum Bloggen?
3. Welches war der erste Blog, dem du gefolgt bist?
4. Welche 3 Dinge dürfen in deiner Küche niemals fehlen?
5. Was isst du, wenn du keine Lust hast, zu kochen?
6. Was ist dir beim Kochen am wichtigsten?
7. Hörst du beim Kochen Musik?
8. Mit welchem TV-Koch würdest du gerne einmal kochen/backen?
9. Woher kommen deine Rezepte?
10. Auf welchen deiner Posts bist du besonders stolz?
11. Was geht dir total auf die Nerven?



Donnerstag, 16. Oktober 2014

Cashew-Reispfanne

An anstrengenden Arbeitstagen mögen wir es in der Küche einfach und gut. Wir besinnen uns dabei häufig auf gelingsichere Rezepte, die wir schon in verschiedenen Varianten gekocht haben. So können wir sichergehen, dass wir falls uns nun daheim, die eine oder andere Zutat fehlt, auch improvisieren können. Denn mal Hand aufs Herz - habt ihr wirklich noch Lust nach einem langen anstrengenden Arbeitstag zuhause festzustellen, dass ihr euch noch einmal zum Einkaufen aufraffen müsst?

Herauskommen an diesen Tagen dann Rezepte wie Fruchtiger Fenchelsalat mit Gewürzbrot oder auch eine Easypeasy Brotzeit.

Das heutige Rezept funktioniert bei uns auch halb im Schlaf. Wir machen ein Ein-Pfannen-Gericht. Das spart uns nicht nur Abwasch sondern auch das Multitasking.


Cashew-Reispfanne

Zutaten (für 4 Personen):
  • 800 g Zucchini
  • 100 g Möhren
  • 300 g Reis
  • 1 TL Tomatenmark
  • Gemüsebrühe
  • 4 EL Cashewnüsse
  • 2 Eier
  • Salz
  • Pfeffer
  • Öl zum Braten
Zubereitung:
  1. Gemüse waschen, putzen und in Stückchen schneiden (Die Möhren etwas feiner als die Zucchini)
  2. Öl in einer großen Pfanne erhitzen
  3. Reis hineingeben, kurz heiß werden lassen und etwas rühren
  4. Mit würziger Brühe angießen bis der Reis bedeckt ist
  5. Immer wieder etwas Brühe nachgießen und rühren, damit der Reis quellen kann.
  6. Nach ca. 10 min die Möhren und einen Teelöffel Tomatenmark hinzugeben und beides gut unterrühren, damit die Möhren auch Kontakt zum Wasser bekommen.
  7. Wenn der Reis gar ist, Zucchini hinzugeben und in einer Schüssel die zwei Eier mit einer Gabel verrühren.
  8. Cashewnüsse in die Pfanne geben und die verquirlten Eier drüber gießen.
  9. Bei geringer Hitze rühren bis das Ei gestockt ist.
  10. Mit Salz und Pfeffer würzen und dann entspannt essen! 


Wir wünschen euch einen guten Appetit und einen geruhsamen Abend!

Montag, 13. Oktober 2014

Gesprenkeltes Rübensüppchen

Bei uns gibt es mal wieder Gemüse, das dringend verarbeitet werden möchte. Diesmal ganz vorn im Rennen: 2 Pastinaken und einige Möhren.

Daraus haben wir kurzer Hand ein fixes kleines Süppchen als Vorspeise zur Brotzeit gezaubert.
Durch die beiden süßen Rübensorten haben wir insgesamt einen süßen Grundgeschmack, den wir mit Masala-Gewürz noch unterstreichen können.


Gesprenkeltes Rübensüppchen

Zutaten (für 4 Personen als Vorspeise):

  • 350 g Pastinaken
  • 150 g Möhren
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Mandelmus
  • 1-2 TL Masala Gewürz z.B. von Strandküche
  • 1-2 TL schwarzen Sesam
  • 1 Prise Chiliflocken
Zubereitung:
  1. Möhren und Pastinaken putzen, schälen und möglichst fein schneiden, damit es auch schnell durchgart.
  2. Gemüse im Topf mit Brühe angießen und zum Kochen bringen. Je nach Größe der Gemüsestücken müsst ihr nun eure Kochzeit anpassen.
  3. Wenn das Gemüse gar ist, das Mandelmus hinzugeben und pürieren.
  4. Anschließend mit den Gewürzen abschmecken und servieren.
So habt ihr sehr unkompliziert ein schnelles und ungewöhnliches Süppchen gekocht. Probiert es doch einmal aus!

Wusstet ihr, dass die Pastinake vom Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt in Deutschland 2011/2012 zum Gemüse des Jahres ernannt wurde? So viel zum Thema "Nutzloses Wissen" für heute.

Freitag, 10. Oktober 2014

[Lets cook together] Kürbis-Kartoffel-Tropfen



Anlässlich des Lets cook together zum Oktoberthema Lieblingsrezepte rund um den Kürbis von Ina haben wir uns ein paar Gedanken gemacht. Es gibt ja wirklich viel, was man mit dem orangen Halloween-Kumpel machen kann, da ist uns die Entscheidung ziemlich schwer gefallen. Etwas ausgefallen sollte es sein und lecker sowieso und es soll hübsch aussehen und naja, es dürfte auch gerne unter 2 Stunden dauern. Einig geworden sind wir uns in der Theorie bis heute nicht. Aber dieses Kürbis-Rezept hat auf ganzer Linie in der Praxis überzeugt, so dass wir es mit euch teilen wollen.

Macht ruhig ein bisschen mehr, denn das lässt sich am nächsten Tag in der Pfanne ganz lecker erwärmen - es wird so schön knusprig!


Kürbis-Kartoffel-Tropfen

Zutaten für 4 Personen:
  • 450 g Kürbis
  • 250 g Kartoffeln
  • ca. 350 g Mehl
  • 500 g Zucchini
  • 1 Stange Lauch
  • Salz
  • 1-2 TL Gewürzmischung "Pariser Pfeffer"
  • 1-2 EL Gewürzmischung "Kräuter der Provence"
  • Weißer Pfeffer
  • 2-3 EL Kokosöl
Zubereitung:
  1. Kürbis aufschneiden, Kerne entfernen und schälen (außer Hokkaido). Kürbis und Kartoffeln in Stücke schneiden und 20 min dampfgaren. Kartoffeln nach dem Garen pellen und alles etwas abkühlen lassen.
  2. Kürbis und Kartoffeln zu einem groben Brei stampfen und mit Mehl, etwas Salz und "Pariser Pfeffer" verkneten bis der Teig nicht mehr zu sehr an der Schüssel kleben bleibt. Je nach Wassergehalt braucht ihr mehr oder weniger Mehl.
  3. In einem breiten Topf Wasser mit Salz zum Kochen bringen.
  4. Mit zwei Teelöffeln den Teig nach und nach in das kochende Wasser tropfen (Je kleiner die Tropfen, desto besser garen sie durch!). Aufgestiegene Tropfen abschöpfen und weitere Teigtropfen in das Wasser geben. Die abgeschöpften Tropfen in ein Sieb geben und mit etwas Öl am Kleben hindern (am besten das Öl auf die Handflächen geben und durch die Tropfen streichen).
  5. Nachdem die Tropfen gegart und beiseite gestellt sind, Zucchini und Lauch putzen und in mundgerechte Stücke schneiden.
  6. Kokosöl mit Salz, weißem Pfeffer und "Kräutern der Provence" in einer großen Pfanne erhitzen. Gewürze warm werden lassen und anschließend Lauch hinzugeben. Ein paar Minuten später können auch Zucchini und die Kürbis-Kartoffel-Tropfen dazugegeben werden. Am besten nur so lange garen, dass die Zucchini noch Biss haben.
Guten Appetit!




Donnerstag, 9. Oktober 2014

Hot Banana Chocolate

Manchmal kommt man wirklich auf die wildesten Ideen... Wie zum Beispiel, nach dem wohlverdienten Feierabend der Frage nachzugehen, ob denn wohl Cassissirup mit Kakao schmeckt. Da diese Frage im Zuge der heutigen Ermittlungen nicht vollständig geklärt werden konnte, ... Irgendwie waren wir uns unsicher, ob wir es mögen oder doch nur ungewöhnlich finden sollen.

Also da diese Frage nun nicht abschließend beantwortet wird, haben wir einen anderen "heißen" Tipp für euch: die unvergleichliche Hot Banana Chocolate!!!
Ein sanfter Seelenstreichler... 

Wir haben natürlich keine Ahnung, ob ihr Erfahrungen mit heißer Banane habt, aber ihr könnt es ja mal ausprobieren. 



Hot Banana Chocolate

Zutaten pro Tasse:

  • 1/4 Banane
  • 300 ml Milch
  • 2 TL Kakaopulver (ungesüßt)
  • 1 TL Agavendicksaft
  • 1 Prise Zimt
Zubereitung:
  1. Banane schälen und in Stücke schneiden.
  2. Milch auf ca 80 Grad erhitzen
  3. Restliche Zutaten hinzugeben geben und vorsichtig pürieren.
Tut euch was Gutes und lasst es euch schmecken!


Ihr wisst bestimmt, dass Kakao eigentlich aus Südamerika stammt. Aber wusstet ihr auch, dass im Ländervergleich die drei größten Kakaoproduzenten die Elfenbeinküste, Indonesien und Ghana sind?

Montag, 6. Oktober 2014

Apfel-Marzipan-Pizza

Das heutige Rezept bietet euch wie uns die Möglichkeit, auf die Schnelle eine Kleinigkeit für Gäste oder liebe Hausgenossen zu zaubern. Sonderbarerweise fanden sich in Kühl- und Vorratsschränken Zutaten wie Marzipan, Blätterteig und Äpfel lagern im Schuppen ohnehin massenhaft.

Auf die Idee zur Verwertung dieser feinen Nahrungsmittel kamen wir durch Marie von Shelikes.



Apfel-Marzipan-Pizza

Zutaten:
  • 1 Rolle Blätterteig aus der Kühltheke
  • ca. 100 g Marzipan
  • 2 Äpfel
  • 1 Ei
  • Einige gemahlene Haselnüsse
  • Etwas Zimt und Zucker 

Zubereitung:
  1. Äpfel schälen, entkernen und in schmale Spalten schneiden
  2. Blätterteig ausrollen und in die gewünschte Form schneiden. Wir haben uns für 4 Rechtecke und zwei Kreise entschieden. Beide Varianten haben ihre Vorzüge, aber wir empfehlen zur optimalen Teigausnutzung die Aufteilung in Rechtecke.
  3. Das Ei verrühren und die Teigstücke damit bestreichen.
  4. Das Marzipan mit einer groben Reibe über den Teigstücken reiben. Anschließend haben wir den Rand der Rechtecke umgeklappt, damit man die Leckerei später gut in der Hand halten kann.
  5. Den Teig mit Apfelspalten belegen und mit etwas gemahlenen Haselnüssen und ein wenig Zimt-Zucker-Mischung bestreuen.
  6. Nun das Ganze für ca. 10 min in den Backofen (vorgeheizt auf etwa 160 Grad)
Bon Appetit!



Mittwoch, 1. Oktober 2014

Kichererbsenbratlinge an bunten Karamellmöhren

Habt ihr ein Lieblingsgemüse?
Eins, an dem ihr einfach nicht vorbeigehen könnt? Eins, das ihr einfach immer essen könntet?

Bei uns gibt es einen riesigen Fan von lila Möhren. Lila Möhren funktionieren am besten in einem bunten Möhrenteam! Ihr müsst wissen, dass lila Möhren die süßen Schwestern der orangen Möhre sind. Die gelben sind weniger süß. Zusammen sind sie angenehm abwechlungsreich und unheimlich schön anzusehen.

Leider kann man die bunten Möhren bei uns bisher nur im Biomarkt bekommen oder man zieht sie im eigenen Garten - dann kann man auch das Möhrengrün wunderbar für Smoothies benutzen.



Kichererbsenbratlinge an bunten Karamellmöhren

Zutaten für 2 Personen:
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 1 Bio-Zitrone
  • 40 g Hartweizengrieß
  • 1 EL Hefeflocken
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Kurkuma
  • Salz
  • Kokosöl 
  • 600 g bunte Möhren
  • 1 EL vegane Butter
  • 2 EL Zucker
Zubereitung:
  1. Kichererbsen abgießen und in einer Schale mit einer Gabel zerdrücken.
  2. Zitronenschale abreiben (wir brauchen davon nur eine Hälfte; die andere Hälfte könnt ihr zur späteren Verwendung in einem kleinen Schraubglas im Kühlschrank lagern) und Zitrone auspressen. Je eine Hälfte von Schale und Saft zu den Kichererbsen geben.
  3. Gewürze, Grieß und Hefeflocken zugeben und alles mit den Händen vermengen und zu Bratlingen formen. Bratlinge etwas durchziehen lassen.
  4. Währenddessen Möhren schälen, putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. 10 min dampfgaren.
  5. In zwei Pfannen geht es weiter. In der einen Pfanne werden die Bratlinge im Kokosfett goldgelb gebraten. In der zweiten Pfanne lassen wir die Butter mit dem Zucker schmelzen und karamellisieren. Anschließend die Möhren zugeben und die zweite Hälfte Zitronensaft angießen. Etwa 2 min bei kleiner Hitze ziehen lassen.
Lasst es euch schmecken!