Freitag, 29. August 2014

Hello-Sunshine-Smoothie


Auch wenn die Sonne uns draußen in letzter Zeit etwas im Stich lässt, können wir sie uns mit diesem wunderbaren Smoothie ins Herz holen.



Ihr werdet vermutlich den Giersch nicht im Supermarkt finden. Aber ihr habt Glück, denn die Schlechtwetterperiode der letzten Wochen bringt Unkraut hervor. Schaut am besten mal in eurem Garten (oder bei Freunden und Eltern) nach. Die meisten Gartenbesitzer schimpfen fürchterlich über dieses Kraut, weil man es kaum wieder los wird. Gourmet-Köche zahlen sogar dafür.

Erstaunlich viel Unkraut kann man durch Aufessen bekämpfen!

Wie es aussieht, seht ihr auf dem Foto. Es breitet sich auf unbepflanzten Flächen aus und bekommt lange Blütenstängel mit weißen Blüten. Wenn ihr euch nicht sicher seid, fragt einfach einen Fachmann (Gärtner, schimpfende Gartenbesitzer oder Gourmet-Köche).

Hello-Sunshine-Smoothie

Zutaten:

  • 1/4 Futuro-Melone (Honigmelone geht auch)
  • 1 Hand voll frisch gepflückter Giersch
  • Einige gefrorene Himbeeren
  • 100 g Crushed Ice
  • 100 ml Wasser

Zubereitung:

  1. Giersch etwas abspülen.
  2. Die Melone aus der Schale lösen und in Stücke schneiden.
  3. Alle Zutaten außer dem Wasser in den Hochleistungsmixer geben (Giersch am besten zuerst hineinlegen) und 30 sec. auf höchster Stufe pürieren. Wasser hinzufügen und noch einmal kräftig durchmixen.

Fertig ist euer Smoothie und der hilft super gegen den Frühherbst-Blues!

Vielleicht habt ihr ja Glück und die Sonne schaut demnächst mal wieder bei euch vorbei. 


Dienstag, 26. August 2014

Zweierlei Gemüsepizza


Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, warum Pizza eigentlich so beliebt ist? Mal ehrlich, man findet wohl keine Shopping-Center, in dem es keine Pizza gibt. Aber warum muss es denn immer Pizza Salami oder Hawaii sein?

Für uns bietet Pizza unheimlich vielfältige Möglichkeiten – süß oder herzhaft, knackig oder saftig, mild oder würzig. Und sie kann auch alles auf einmal sein, denn man kann schließlich jede Ecke anders belegen.
Mit kaum einem anderen Essen bekommt man so gut viele verschiedene Wünsche unter einen Hut. Deshalb ist Pizza auch für Gäste super.

Aber selbst der beste Pizzabelag kann auf einem Fertigteig kaum etwas ausrichten. Daher haben wir hier für euch ein Teigrezept, das ihr als Basis verwenden könnt.

Pizzateig

Zutaten (pro Person):

  • 150 g Mehl (auf den Fotos seht ihr einen Teig aus Dinkel-Vollkorn)
  • ½ Beutel Trockenhefe
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Rohrohrzucker
  • 10 g Olivenöl
  • Lauwarmes Wasser
Zubereitung:

  1. Zunächst die trockenen Zutaten vermengen, damit sich die Hefe verteilt. Anschließend das Öl hinzufügen und mit einer kleinen Menge Wasser zu einem Teig. Nach und nach vorsichtig Wasser dazugeben bis sich beim Kneten eine homogene Masse formt aus der kein Mehl mehr herausrieselt.
  2. Den Teig anschließend mind. eine Stunde zugedeckt ruhen lassen.
  3. Nach dem Ruhen noch einmal kurz durchkneten. Teig portionsweise zu Kugeln formen und die Kugel auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech leicht flachdrücken (etwa wie ein Fladenbrot).
Nun könnt ihr euch an die Vorbereitungen für den Belag machen, denn der Teig darf ruhig noch ein bisschen schlummern.

Tomatensauce

Zutaten (für 4 Personen):

  • eine Hand voll Cherrytomaten
  • 1 Dose Tomaten in Stückchen
  • Basilikum
  • Salz

Zubereitung: 

  1. Die Tomaten im Mixer zerkleinern (eventuell ein bisschen Wasser dazugeben). 
  2. Mit Salz und Basilikum abschmecken.
Jetzt geht es an die Unterschiede, denn wir machen ja zweierlei Pizza.



Pizza Nr. 1 ist vegan bekommt einen Belag aus Mais, Karotten, Zucchini, roter Bete (gekocht), Zucchiniblüte und einer sagenhaft leckeren Mandelsauce zum Überbacken.



Pizza Nr. 2 wird mit Zucchini, Aubergine, eingelegten grünen Oliven, Zucchiniblüte, Käse (z.B. herzhafter Appenzeller) und Serano-Schinken belegt und mit reichlich getrocknetem Basilikum bestreut.

Karotten, Zucchini, Aubergine und gekochte rote Bete klein schneiden, dabei beachten, dass die Karottenstückchen deutlich kleiner sein sollten als die von Zucchini und Aubergine, da sie sonst sehr bissfest bleiben. Die Aubergine etwas salzen und beiseite stellen, so nimmt sie jetzt ein bisschen Geschmack an und verliert etwas Wasser.

Langsam schon mal den Ofen vorheizen (bei unserem Ofen haben sich 180°C und Umluft bewährt).

Mandelsauce

Zutaten (pro Person):

  • 50 g Mandelmus
  • 30 g Wasser
  • 1 EL Hefeflocken
  • 1 Prise Salz
Zubereitung:

Alle Zutaten im Mixer vermengen und abschmecken.

Jetzt hat unser Teig genug geschlummert!

Den Teig nun sanft von innen nach außen flach drücken und einen kleinen Rand formen.
Tomatensauce und Belag verteilen. Wir beginnen mit Pizza Nr. 1, damit die Aubergine noch etwas ziehen kann.

Die erste Pizza wird herrlich bunt: Karotten, rote Bete, Mais und Zucchini nach Belieben anordnen (bleiben farblich da noch Wünsche offen?), anschließend die Mandelsauce verteilen und zum Schluss die Zucchiniblüte platzieren (wer sie nicht geröstet mag, legt sie nach dem Backen auf die Pizza).

Während diese Pizza im Ofen bräunt (ca. 10-15 min), könnt ihr euch der zweiten Köstlichkeit widmen.

Den Teig nach der Sauce mit Zucchini, Aubergine und eingelegten Oliven belegen, mit Käse und Basilikum bestreuen und die Blüte auflegen. Der Serano-Schinken kommt erst nach dem Backen dazu. Jetzt könnt ihr erstmal die Küche aufräumen bis die erste Pizza fertig ist.

Während die zweite Pizza im Ofen ist, dürft ihr mit dem Essen beginnen und braucht euch nicht zu streiten, wer die Küche aufräumt - ist das nicht herrlich?! Aber vergesst bei all der Harmonie nicht, auch die zweite Pizza aus dem Ofen zu nehmen.

Viel Spaß!

Sonntag, 24. August 2014

Tomatenzeit

Die Erntezeit für Tomaten hat begonnen. Wir haben in diesem Jahr mehrere Sorten angebaut, die kleinen Sorten sind bei uns überwiegend weggenascht worden. Einige haben ihren Weg in Salate gefunden und eine Hand voll landete auf einer Pizza.

Jetzt sind aber auch die großen roten Tomaten reif und möchten gern binnen kürzester Zeit verarbeitet werden. Wie wäre es da nun mit einer haltbaren Tomatensauce, die im Kühlschrank bis zu vier Wochen auf ihren Einsatz warten kann?




African Blue Tomatensauce

Zutaten (für ca. 4 Personen):

  • 500 g Tomaten
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 kleine Zwiebel
  • 3 Stängel African Blue Basilikum (natürlich könnt ihr auch anderen Basilikum nehmen, wenn ihr African Blue nicht verfügbar habt)
  • 50 g Karotte
  • 1 Stängel Staudensellerie
  • 1 TL Zucker
  • 50 g Olivenöl
  • 1 TL Steinsalz (oder sonstiges Salz)
  • 1/2 TL grob geschroteten roten Pfeffer

Zubereitung:


  1. Tomaten, Karotte und Staudensellerie in Stückchen schneiden, Knoblauch und Zwiebel fein hacken.
  2. Alle Zutaten bei mittlerer Temperatur ca. 10 min dünsten
  3. Anschließend pürieren und in gut verschließbare Gläser oder Glasflaschen abfüllen. (Die Behältnisse vorher unbedingt heiß ausspülen, sonst hält sich die Sauce nicht besonders lange.)


Verwenden könnt ihr diese Sauce z.B. für Pizza und Pasta. Wenn ihr sie mit Gemüsebrühe verdünnt, schmeckt sie auch toll als Suppe.

Lasst es euch schmecken!